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Archive for the ‘Conference’ Category

Another conference

Working together to create a better internet for children
15th November 2012, The Renaissance Hotel, Brussels

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Jetzt bin ich schon eine Weile zurück aus Berlin. Die RE:PUBLICA 12 war ein Erlebnis. Ich besuche viele Konferenzen aber selten wird diese Qualität erreicht. Dabei ging so viel schief, das nicht schief gehen sollte. WLAN gab es während der ganzen 3 Tage RE:PUBLICA 12 nicht. Wer “sozial” sein wollte, der musste einen anderen Anbieter nutzen als das Netz am Orte. Ich habe zwischendrin einen Router von Telecomix benutzt mit Kabel, um ein paar Tweets abzusetzen und ein paar Bilder zu posten. Trotzdem war die Diskonnektivität eine besondere Note. Das gönn ich mir inzwischen auch gerne, wenn mich das Internet vom wirklich wichtigen ablenkt, nämlich mit interessanten Geistern mich realweltlich auszutauschen. Eher schwach besucht war mein Workshop für das Rootcamp.EU Projekt, denn ein Blogger im Irokesenschnitt lobotomierte zeitgleich die Besucher, AKVORRAT hielt eine Sondersitzung, und der Track war im Offline-Programm nicht gut verzeichnet, aber auch das machte mir nichts, denn manchmal macht es nicht die Masse. Ich habe viele Teilnehmer für unser Rootcamp.EU Projekt begeistern können unter der Leitfrage: Wie können wir das demokratische Defizit abbauen und ein Europa der Bürger schaffen?

Was also war so fantastisch? Ich denke, erst einmal, die Teilnehmer der Veranstaltung und ihre ungeheure Offenheit. Sandra Mamitzsch hat wunderbar den RE:UNITE Track zusammen gestellt. Stefan Marsiske stellte da all die Komponenten von seinem parltrack Projekt vor, geballte Software-Lösungsunterstützung für die in der Brüsselblase verirrten, ein wenig die Zuhörer überfordernd, denen leichtere Kost zugemutet wurde. Leider möchte er nicht, dass das Video davon online geht, aber Stef hat große Pläne, sogar eine eigene Foundation. Eben Moglens Keynote habe ich ausgelassen, der war mir schon auf der Wizard of OS zu flach mit seinem Freiheits-Rhabarber. Jillian C. York erzählte von Zensur in der arabischen Frühlingswelt, auch das war mir etwas zu oberflächlich.

EU-Kommissarin Neelie Kroes trat auf unbekanntes Terrain. Kroes laß ihre Rede von Papier ab, das sie auf der Bühne hin und her tänzelnd umklammerte. Wunderbar fand ich ihre untergegangene Ankündigung eine europäische Initiative in ihrem Portfolio zur Interoperabilität vorzulegen, sowie ihre gewohnt balanzierte Sicht zur Netzfreiheit. Neelie Kroes hatte eine delikate Message, nämlich, wir hören Euch mit ACTA aber nun sei kein weitere Sorge mehr nötig, sie ginge davon aus, dass ACTA abglehnt werde. Das ist eine gewaltige Protokollverletzung, denn bei der Kommission sprechen alle Kommissare immer mit einer Stimme. Kommissar De Gucht wäre wohl nicht begeistert. Lakonisch bemerkte sie, dass die Kollegen sie in Brüssel gewiss zurückpfeifen mögen, und die Power-Granny scherzte sie erwarte keine dritte Amtszeit für sich. Nein, das war kein Versehen, diese Message hatte sie geplant. Eigentlich ging es bei ihrer Rede um Netzfreiheit und mehrere Personen bemerkten, dass Kroes kein Wort zu KT verlor.

Rick Falkwinge, der Gründer der schwedischen Piraten (den ich schon mal aus einem niederländischen Kloster befreite) erklärte sein Organisationsmodell der Trennung von Squads mit einigen willkürlich wirkenden Zahlen, ab denen es sich lohne eine Gruppe zu forken. Seine Argumentation zu Organisationsmodellen erinnerte mich ein wenig an die romantische Phase der europäischen Faschismustheoretiker, einen Gedanken, den ich dann doch lieber für mich behielt. Referenten der Amadeu Antonio Stiftung und der Bundeszentrale für politische Bildung erklärten die bizarre Welt des europäischen Rechtsextremismus im sozialen Internet, und die Tarnkappen der Fanatiker.

Am Stand der Deutschen Welle erfuhr ich, dass die Deutsche Welle einmal den RIAS Berlin übernommen hat. Das erklärt so manches, zum Beispiel die ungeheure Qualität. Am erfolgreichsten online angenommen werden die Sprachangebote. Die ARD Kollegin erklärte mir die Depublizizierungsdreistufentests. Depublizierung. Jede Tagesschausendung wird archiviert? Denkste, sagt die ARD, das ginge ja nicht unter diesen Regeln, nur einige Sendungen. Man müsse ja depublizieren, dazu habe man sich mit dem Staatsvertrag und den ewig meandernden Streit mit den Verlegern verpflichtet. Neu für mich auch Mode-Blogs und Die EUROS, das habe ich bislang übersehen. Jetzt gibt es auch ein Logo für Menschenrechte, irgendwo zwischen Friedenstaube und Hand, ich habe es mal an mein Netbook gepappt.

Alpha-MEP Marietje Schaake fragte ich nach ihren Strategien gegen Burnout, sie lachte das herzlich weg. Meine Kollegen von der Digitalen Gesellschaft präsentierten ihre hervorragende Basis-Kampagnenarbeit für digitale Rechte in Europa. Glynn Moody (diesmal ACTA) und Helen Dabinshire (Access Info) hätte ich gerne noch gesprochen, auch Jeremy Zimmermann von Quadrature habe ich nur kurz am ersten Tag getroffen. Den Vortrag von Ron Patz habe ich verpasst, aber er soll gesagt haben, die EU Bloggerszene sei sehr technisch. Wunderbar meinen Kollegen Stephan Uhlmann im FFII Vorstand mal wieder realweltlich zu treffen. Leo Findeisen stellte mir Fluxus vor und seine Arbeit für das Wiener Experiment, eine Art basisdemokratische Kunstbudgetallokation, die sicherliche Schule machen sollte, wenn die Kunst eine Legitimation in der interessierten Öffentlichkeit haben soll und genreübergreifende Debatten stimulieren. Eine toller Ansatz zur Entfilzung der kanonisierten Förderkunst und zur Genese einer offenen Szene.

Über die Entwicklungen bei den Makerbots gab es eine Präsentation mit einem gleich am Anhieb verworfenen Benjamin-Titel Der Alltagsgegenstand im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. Ich fragte mich, warum man nicht CNC-Fräsen und Spritzguss favorisierte, wenn es um kostengünstige Produktion von Plastik ging. Bei den Makerbots scheint der Weg das Ziel zu sein, einen zusammengehackten Makerbot weiter zu entwickeln, zu reparieren, zum Laufen zu bringen. Das Erzeugnis ist Nebensache. Es ist wohl hauptsächlich der Coolness-Faktor eine solche Technologie zu haben, von der man wunderschön Bilder machen kann. Prima DIY Hobby. Leider habe ich dafür kaum Zeit.

Positive Brüssel-Erfahrung machte der CCC-Recke Florian Walther zum Hohlmeier Bericht zu der Sicherheit von Informationssystemen. Der Ralf Bendrath stellte die Offenheit der Berichterstatterin der CSU heraus. Das Rezept: Haftung soll Software-Hersteller zu mehr Ernsthaftigkeit bei der Sicherheit veranlassen. Die Denkweise verstehe ich, das kann ich nachvollziehen, obwohl ich ganz anderer Meinung bin. Nämlich, Risiken für Software-Entwicklung zu minimieren. Ob Trivialpatente auf Software oder Haftungsrisiken, das belastet die Entwicklung mit schwer kalkulierbaren Risiken.

Wo gibt es sonst eine Konferenz, bei der Teilnehmer freiwillig nach Abschluss des Tagesprogramm bis spät in die Nacht auf dem Hof ausharren?

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It is interesting how Cyber-security enters the defense agenda:

11:30-13:00 Session II: Shifting ‘smart defence’ from slogan to reality
The notion of Smart Defence has caught on quickly, no doubt because it offers a welcome solution to the intractable problems of capability shortcomings and defence cutbacks on both sides of the Atlantic. But what in practical terms does smart defence constitute, and how should it be benchmarked? Should NATO planners be creating a matrix that gives an at-a-glance guide to each member states’ capabilities in areas ranging from heavy airlift to tactical troop transport, UAVs to helicopters and battlefield communications to cyber-security? Above all, will smart defence be the making of a new eve in transatlantic defence cooperation with NATO, or the breaking of it?

Nice pattern “be the making …or the breaking of it”. Strange that the pitch includes a breaking scenario.

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PRESS RELEASE
European Parliament, Brussels
7 – 9 November 2011

The EU-China High Level Political Parties & Groups Forum, initiated in May 2010 in Beijing, gathers politicians from the European political families, together with Chinese representatives from the International department Central Committee of CPC and other institutions. It provides a tool for dialogue between politicians from China and from the EU.

Participants at the Press conference on 9 November 2011 will be:

  • Mr. Li JINJUN, Deputy Minister
    International department – Central Committee of CPC
  • Mr. Mao RUBAI, Chairman
    Committee of Environment and Resources of the 10th National People’s Congress
    Peking University Center for Nature and Society
  • Mr. Xie DUO, Director-General
    Financial Market Department, People’s Bank of China
  • Mr. Elmar BROK MEP
    European People’s Party
  • Ms. Véronique DE KEYSER MEP, Vice Chair
    Progressive Alliance of Socialists and Democrats in the European Parliament
  • Mr. Markus LÖNING, Vice President
    European Liberal Democrats and Reform Party
    German Human Rights Commissioner
  • Reinhard Bütikofer MEP
    Group of the Greens/European Free Alliance

Address

European Parliament – PHS 5B001 – rue Wiertz, 60 – B-1047 Brussels

Schedule

MONDAY 7 NOVEMBER
16:00-18:00 Opening Ceremony

WEDNESDAY 9 NOVEMBER
10:00-10:30 Press conference at the European Parliament pressroom

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The government of France is about to host this years G20 summit in Cannes. And then there is a conference using the trade mark that has nothing to do with the G8 or G20, the e-G8, a simple internet industry conference at the occasion of the governmental summit. They got quite moderate press for their former e-G8 conference, everything’s then got much more clandestine than it used to be. It’s hard to find out what is planned, you won’t find it on the internet. Here is the programme of e-G8 conference (21th October 2011).

There is going to be a plenary session discussing on:

  • Innovation: networks’ friend or foe?
  • How to combine the Internet business model and respect for privacy?
  • All against digital divides: the Internet for all.

Then, a “restricted session” between Ministers and some entrepreneurs focusing on the topic: “What agenda for network security?” will be held. Finally, there will be a Panel-discussion pivoted around the topic: “The Public Space of the 21st century: does the Internet safeguard political democracy?”.

Ministers Invited

  1. Afrique du Sud : Radhakrishna Lutchmana PADAYACHIE, ministre des communications
  2. Allemagne: Philipp RÖSLER, Vice-chancelier, ministre de l’économie et de la technologie
  3. Australie: Stephen CONROY, ministre des communications, du haut débit et de l’économie numérique
  4. Brésil: Paulo BERNARDO, ministre des communications
  5. Canada: Christian PARADIS, ministre de l’industrie
  6. Commission européenne: Neelie KROES, Vice-présidente, commissaire chargée de l’agenda numérique
  7. Corée du Sud: See Joong CHOI, président de la commission coréenne pour les communications
  8. Etats-Unis: Lawrence STRICKLING, secrétaire adjoint au commerce, administrateur de la National Telecommunications and Information Administration (NTIA)
  9. Finlande: Krista KIURU, ministre du logement et des communications
  10. France: Eric BESSON, ministre chargé de l’industrie, de l’énergie et de l’économie numérique
  11. Inde: Sam PITRODA, conseiller du Premier Ministre pour l’innovation et les technologies de l’information
  12. Italie: Paolo ROMANI, ministre du développement économique
  13. Japon: Tetsuo YAMAKAWA, ministre des affaires intérieures et des communications
  14. Kenya: Samuel POGHISIO, ministre de l’information et des communications
  15. Maroc: Ahmed CHAMI, ministre de l’industrie, du commerce et des nouvelles technologies
  16. Mexique: Dionisio PEREZ-JACOME, ministre des communications et des transports
  17. Royaume-Uni: Ed VAIZEY, ministre de la culture, des communications et des industries créatives
  18. Russie: Igor SHCHEGOLEV, ministre des communications et des médias
  19. Suède: Anna-Karin HATT, ministre de la technologie de l’information et des affaires régionales

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Jeremie wird im Intervierw mit der Sueddeutschen (der Bürgerrechtler Zimmermann) wie folgt zitiert:

Meinen Sie die Piratenpartei? Da versammeln sich fast ausnahmslos Dilettanten, die weder Ahnung von Politik noch von den relevanten Fragen des Internets haben.

Ich will da gerne noch einen draufsetzen, die Show die Jeremie gerade mit La Quadrature zum G8 Gipfel macht, richtet sich selbst an Dilettanten. Das bedeutet freilich nicht, dass seine Aktivitäten ohne Sinn und Verstand sind im Sinne einer Organisationsbildung.

Hier noch eine Intervention von Jeremie bei Sarkozy’s eG8 show. Mich erinnert die ganze eG8 Veranstaltung an Gaddafis Koranlesungen vor jungen Hostessen in Italien. Es geht hier hauptsächlich um französische Innenpolitik, die Inszenierung des Staatschefs als besten Freund des Silicon Valley. Dass diese Firmen seine Politikvorschläge im Gegensatz zu Vivendi gar nicht unterstützen, nimmt der Wähler nicht wahr. Was auf dem eG8 Forum gesprochen wurde, ist gegenstandslos.

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Roundtable, Tuesday 3 May, Bibliothèque Solvay, Brussels

12:00 – 13:30 Session I – Cutting through Europe’s outdated national policies

Counter-terrorism technologies have made encouraging advances, so now it’s the lack of more coherent EU-wide policies that is the problem. The time has come for EU member states to abandon competing national practises and devise common standards and a shared approach to research and innovation. Could public-private partnerships better develop the next generation of technologies, and if so, would that ensure that end-users get the right solutions at the right price? How can Europe foster greater interaction between technology developers and regulatory actors, and what forms of information exchange can aid this process? Is there a case for extending public research funding programmes to cover demonstration projects? Which of the various interested European Commission directorates should take the lead in determining and implementing a new EU security industry strategy?

Keynote speaker:
Włodzimierz Cimoszewicz, Member of the Foreign Affairs Committee of the Polish Senate, former Polish Prime Minister

Speakers:
Bill Butler, Chief Executive, UK Security Industry Authority
Marco Malacarne, Head of Unit for Security Research and Development, Directorate General for Enterprise and Industry, European Commission
Reinhard Priebe, Director for Internal Security, Directorate General for Home Affairs, European Commission
Kevin Riordan, Technical Director for Airport and Critical Infrastructure Security Products, Smiths Detection, UK

14:30 – 16:00 Session II – Devising an EU-wide rulebook

Society’s chief line of defence against terrorist attack is technology, but increased screening procedures of both passengers and freight cannot guarantee 100% protection. To what extent has front-line defence against terrorist attack fallen to the private sector? Are liability threats discouraging investment in advanced technologies, and should Europe respond by devising an EU-wide rulebook? How can the EU frame technology innovation, certification and liability rules? Can common capability requirements and criteria for the validation of security screening technologies be turned into competitive international standards? With EU member states favouring various approaches, what compromise proposal can be expected from the European Commission?

Speakers:
Gérard Borel, General Counsel, Airport Council International
Allison N. Jetton, Attorney, Office of the General Counsel Science & Technology Directorate, US Department of Homeland Security
Jeffrey A. Taylor, Vice President and General Counsel, Integrated Defense Systems, Raytheon
Werner Vandenbergh, Vice President, Security and Contingency, Brussels Airlines


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