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Archive for December, 2009

Letzten Monat schrieben mir die Virtuellen der Naumann-Stiftung folgende Einladung:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ob Bilder, Filme, Musik oder Texte – nirgendwo lassen sich Inhalte so schnell finden und kopieren wie im Internet. Opensource- und Common Rights-Angebote drängen das Bewusstsein über den Wert geistigen Eigentums immer weiter zurück. Wie sieht die aktuelle rechtliche Situation im Urheberrecht eigentlich aus? Was müssen Sie im Umgang mit Werken Anderer ob im Beruf, im privaten Bereich, in Ihrem Verband oder der Partei beachten? Welche Forderungen der unterschiedlichen Interessengruppen gibt es und wie sieht die liberale Forderung für ein modernes Urheberrecht aus?
Lernen Sie mehr und diskutieren Sie mit unseren Experten.

Ein spannendes und vielschichtiges Thema. Eingeschmuggelt ist die kontroverse und ebenso vielschichtige These, dass offene Lizenzmodelle den Wert des geistigen Eigentums in der öffentlichen Wahrnehmung zurück drängen.

Hier gibt es mehr dazu.

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Ein Seminar “Freiheit braucht Mut. Zum Datenschutz in der digitalen Welt” der Friedrich Naumann Stiftung finde vom 29. bis 31. Januar 2010 in der Theodor-Heuss-Akademie in Gummersbach statt.

Kostenbeteiligung: 55 (Studenten,…)/95 Eur, Anmeldung bei Bärbel BEER, Telefon: 02261/3002-173

Aus der Ankündigung:

Das Thema Datenschutz hat im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung Priorität: Auf dem digitalen Markt drohen Überwachungsskandale und „Bespitzelungsaffären“, eine zivile Arbeitskultur zu zerstören. Der Beschäftigtendatenschutz muss daher gesetzlich eigens erfasst werden. Antiterrornormen stehen auf dem Prüfstand, aktuell das Swiftabkommen der EU mit den USA. Wie beurteilt das Bundesverfassungsgericht das sensible Gleichgewicht von Sicherheit und Freiheit? Welche
Bedeutung hat das neue IT-Grundrecht für die elektronische Kommunikation? Mit „Web 2.0“ ist eine Generation von „digital natives“ im Internet herangewachsen, die sich in Social Networks Sites nicht nur
austauschen. Sie schaffen sich auch Parallelwelten etwa auf der Online Plattform Second Life. Sie veröffentlichen private Videos via MySpace und You Tube und vermischen mediale mit physischen Räumen. Durch ausgefeilte Wireless-Technologien werden diese digitalen Informationen im Internet potenziell allgegenwärtig. Kann sich der Einzelne in diesen Räumen noch frei und unbehelligt fühlen? Kann er noch eigene Gedanken entwickeln? Wenn nicht, wo bleibt die Empörung? Spätestens hier gewinnt die Forderung des Koalitionsvertrages nach Datenschutz als Bildungsaufgabe! an Gewicht: Was ist Privatheit? Und wo beginnt sie?

Programm:

Freitag, 29. Januar 2010
bis 18.00 Uhr Anreise
18.00 Uhr Abendessen
19.00 Uhr Begrüßung, Einführung in das Programm
Andreas FELD, Theodor-Heuss-Akademie
anschl. Rettet die Grundrechte!
Gerhart R. BAUM Bundesinnenminister a. D., Düsseldorf

Samstag, 30. Januar 2010
08.00 Uhr Frühstücksbuffet
09.00 Uhr Der Swift-Beschluss: Kein guter Tag für den Datenschutz
Peter SCHAAR, Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Berlin
Vertraulichkeitsschutz für Beschäftigte
Dr. Thomas PETRI, Bayrischer Landesbeauftragter für den Datenschutz, München
11.00 Uhr PODIUMSDISKUSSION
Neue Modelle des Datenschutzes in Deutschland
Gerhart R. BAUM, Düsseldorf
Peter SCHAAR, Berlin
Dr. Thomas PETRI, München
Edgar WAGNER, Landesbeauftragter für den Datenschutz Rheinland-Pfalz, Mainz
Stephan DOESINGER, Architekt,
Künstler, Autor, München
Moderation:
Prof. Marie-Theres TINNEFELD
13.00 Uhr Mittagessen
15.00 Uhr Arbeitsgruppen
(AG1) Alleswisser Google? – Tracking, Dokumente, E-Mail, Gesundheitsdaten, Häuseransichten usw.
Tim FICKERT, Berater für Datenschutz
(AG2) Virtuelle Welten – Dimensionen der Abkopplung von der realen Welt
Stephan DOESINGER, München

anschl. Präsentation der Arbeitsgruppenergebnisse
18.30 Uhr Abendessen
Sonntag, 31. Januar 2010
08.00 Uhr Frühstückbuffet
09.00 Uhr Bürgerfreiheit durch Technik
Prof. Marie-Theres TINNEFELD,
Hochschule München
10.00 Uhr Datenschutz als Bildungsaufgabe
Edgar WAGNER
12.30 Uhr Mittagessen
13.30 Uhr Seminarauswertung

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A survey for users of OSOR, ePractice and SEMIC.

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Österreichs Regulierer RTR beauftragt Hamburger und Züricher Wissenschaftler mit einer Studie zur Digitalen Dividende:

Wesentlicher Bestandteil der Studie sollen Interviews mit betroffenen Marktteilnehmern aus dem Rundfunk- und Telekommunikationssektor sein.

In Brüssel lässt die EU-Kommission die Interessenverbände der Industrie solche Berichte selbst schreiben oder führt Konsultationen durch, wo alle ihre Positionen übermitteln dürfen. Möglicherweise sind die klugen Prinzipien des WTO AGP bzgl. Capture nicht ganz verstanden. Interessenvertretung ist legitim und sinnvoll, aber die Rollen müssen stets mit Blick auf die Interessenlagen respektiert werden. In einer Situation, in der es um Milliarden geht, ist eine saubere Interessenanalyse notwendig. Sich hierbei auf die “betroffenen” Anbieter zu fokussieren, dürfte naiv und gefährlich sein, und zukünftge Individualnutzer der Whitespaces sind kaum aussagefähig. Ob die Studie nur Österreicher berücksichtigen wird (denn Deutsche gehen ja z.B. formal östereichische Marktordnungsfragen gar nichts an)? Ich hoffe, dass die Grundsätze wissenschaftlichen Arbeitens in Hamburg mit gewisser Ernsthaftigkeit gepflegt werden. Für den Umgang mit solchen durch höchst heikle Interessenanreize charakterisierten Sachverhalten fehlt oft noch das angemessene methodische Instrumentarium an Universitäten und Hochschulen. Es ist deshalb unglaublich schwierig, seriös zu arbeiten.

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Quick and hasty update. Today I finally got an answer from the European Commission concerning my confirmatory request for document access. As expected it was denied. Basically I contested several arguments and the reply did not get much into details. For quite some time I am interested in document access regulation and the tricky questions on how to draw the line.

As a result of my request, a document was “released”. A few days ago the FFII association launched a twitter joke related to that document:

#Commission unveils #ACTA criminal enforcement chapter http://register.consilium.europa.eu/pdf/en/09/st14/st14696-ex01.en09.pdf #fail

From a mere citizen perspective in a liberal-democratic order I feel slightly scared by the secrecy and policy laundry from DG Trade. It explains why TRIPs as a trade process was a very dangerous precedent. A huge scandal is characterized by the amount of complaints. Can there be a scandal without notice and uproar? We don’t have a good phrase for the silent case. While the interested public now pays closer attention to ACTA it is of course all negotiated in parallel with bilateral talks, for instance the Korea-EU Trade Agreement comprises ACTA provisions. The usurpation of legislature by trade administration is a generic weakness of our order. Strange how the Commission is able to negotiate with third nations over related criminal provisions while there are no criminal provisions on the matter in the acquis communautaire. In the Council the member states fail to get common grounds on a proposed IPRED2 directive with criminal provisions.

Translated from my eurochinese: As there is no “EU criminal law”, the European Commission has probably technically no competence for the matter. While the corresponding EU-legislative project remains stalled because of EU member states dissent in the Council, the European Commission negotiates the same legislative aspects with nations outside the EU, trying to reach an agreement which would also bind EU legislators.

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The IBM Songs

I am so obsessed with high tech company songs ever since I worked at a Panasonic sales event. We thought factory songs were an invention of the ever crazy Japanese? The International Business Machines Song book a performance to the tune of Jingle Bells:

The usual weird personality cult around its founder sales guru Watson you find in the song book from 1931.

Our voices swell in admiration,
Of T. J. Watson proudly sing,
He’ll ever be our inspiration,
To him our voices loudly ring,
The I B M will sing the praises,
Of him who brought us world acclaim,
As the volume of our chorus raises,
Hail to his honored name.

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Robot Fish

A robotic fish developed by scientists from Essex University is put through its paces in a special tank at the London Aquarium. It works via sensors and has autonomous navigational control.

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