Feeds:
Posts
Comments

Archive for November, 2009

Der Markus Beckedahl verlinkt in seinem Blog ein Interview über den Dienst Wikileaks, das “demokratischte Medium des Internets”, aus dem Deutschlandradio.

Dabei handelt es sich um einen Dienst, der Verschlusssachen der allgemeinen Netzöffentlichkeit verfügbar macht und damit die Intransparenz von Regierungshandeln und Vertraulichkeit von wirtschaftlichem Handeln untergräbt. So sehr es Blogger und Journalisten freut, an brisante Dokumente zu gelangen, hat der Abbau von Informationsasymmetrien einen schalen Beigeschmack. Der Dienst Wikileaks untergräbt beispielsweise den Respekt vor Verschlusssachen, und er macht Geheimnisverrat zu einer Art Volkssport. Dass sodann niemand mehr die Privatsphäre respektiert, wozu die warnende Formel “Privacy is dead” konsequent exekutiert wird, erschiene folgerichtig.

Reformwürdig ist für mich zweifelsohne die ganz normale legale Transparenz staatlichen Handelns und der Schutz vor Wirtschaftsspionage und Verletzung der Privatsphäre. Das hat nicht zuletzt auch der unglücklich erzwungene, schneidige Rücktritt von Minister Jung demonstriert.

Besserre Offenheit ist möglich und tut staatlichem Handeln gut, das sollte mehr Aufmerksamkeit bekommen. Die Schweden machen es vor, auch die EU hat sehr weit entwickelte Offenheit. Die Transparenzmaßnahmen sind leider mitunter nur sehr “dumm” realisiert wie z.B. das EU-Lobbyregister. Den sehr linken Gruppierungen, die sich daran verheben für das Register öffentlichen Druck aufzubauen, fehlt die Weitsicht, warum ihre Vorschläge nutzlos bis schädlich sind. Am 1. Dezember tritt außerdem der neue Lissabon-Vertrag in Kraft, mitsamt Artikel 15 des Vertrages über die Funktionsweise, der den Bürger Europas erweiterte Zugangsrechte zu öffentlichen Dokumenten gibt.

Einen Dienst wie Wikileaks beäuge ich äußerst skeptisch bis ablehnend. Neben Recht und Gesetz gibt sehr gute Gründe Informationen verschlossen zu halten, ACTA ist vielleicht ein schlechtes Beispiel, aber es gibt Dokumente, die wir als Bürger gar nicht zu Gesicht bekommen wollen. Man kann also fast von einer Art Informationsterror der Offenlegung sprechen. Ich wundere mich übrigens, dass noch keine Gruppierung auf die Idee gekommen ist, auf internationalen Konferenzen oder in Lobbybüros zu sniffen. Der Geheimschutz wird bei Lobbyisten und Repräsentanten immer noch viel zu nachlässig behandelt. Da sind wir sehr nah einer anderen Ebene, unserer Privatsphäre, Vertrauen und dem professionellen Schutz unseres Arbeitens. Wer weiss schon, demnächst findet die Blogosphere womöglich den imap-Folder von Markus oder den Deutschlandradio-Journalisten bei Wikileaks.

Advertisements

Read Full Post »

The French Interoperability Framework RGI 1.0 is out and officially enacted.

Here is the readers digest quote from an interoperability specialist’s rant about the French paper:

– the document is of poor quality. By this I mean that you do not expect this kind of document stemming from a french central administration: a few spellchecking errors, low level of technical discourse matched with european jargon.

– an attention to details that is simply ridiculous: it describes the SMTP and TCP/IP protocols in details and then set as a Rule that they should be used. (Thanks to the document we can now feel safe and righteous when we use TCP/IP to surf the Internet).

– Lots of factual errors and inaccuracies: times new roman is not a font that can be used free of any right.
– comparing apples and bananas: The only difference between REST architectures and SOAs is not that the SOAs are not REST (although we understand they’re trying to describe two kinds of “web services” it is wildly inaccurate and creates a senseless chatter).

… and so forth. The simple question to ask is, like it or not, what does the Sarkozy government want to achieve with its French interoperability framework RGI? What is the practical purpose of their RGI? I have no answer for this question prepared. It only makes much sense to me to enact it while Malmö quarrels over the European Interoperability Framework 2.0 and the degrees of openness needed for interoperability. If administration hasn’t made up its mind about its national interests in the matter it is no surprise that the contents of the document becomes coton.

Read Full Post »

Ghostwhite is a very useful colour for web spplications. When you consult the colour dictionary you will find out the hex code. For CSS files it is better to use the hex codes, otherwise the W3C validator would complain.

Read Full Post »

Mecanum Antrieb

Eine Antriebstechnik, die vor etwa 35 Jahren bei der amerikanischen Firma Mecanum entwickelt wurde, erlaubt sehr beeindruckende Anwendungsmöglichkeiten in der Robotik. Weiterentwickelt wurde diese Antriebsform vor allem für die Militärlogistik.

Read Full Post »

The General Secretariat has weighed my “interest in being informed of progress in this area against the general interest that progress be made in an area that is still the subject of negotiations”… “As there is no evidence suggesting an overriding public interest to warrant disclosure of the document in question, the General Secretariat has concluded that protection of the decision-making process outweighs the public interest in disclosure.”

I wonder if I should write a confirmatory application. In particular it seems that the person who wrote the letter was not very experienced with EC/1049/2001 applications.

Read Full Post »

« Newer Posts